Big Data und Internettechnologien können bei der Gestaltung eines humanen und trotzdem bezahlbaren Gesundheitssystems wichtig werden. Bei der Ausgestaltung der Technologien muss der Mensch im Mittelpunkt bleiben. Ein dezentraler Ansatz und digitale Souveränität der Benutzer sind entscheidend für den Erfolg. Wir sind dafür verantwortlich, diese Designkriterien beim Interneteinsatz im Gesundheitswesen zu fordern und fördern.
Manfred Reitenspiess
Wie bei der CES 2016 in Las Vegas zu beobachten war, werden wir von alternativen Bezahltechnologien überschwemmt, die alle auf Internettechnologien und inzwischen meist auf Smartphone-Apps beruhen. Dabei gibt es Alternativen, die sowohl bequem, als auch sicher und darüber hinaus anonym sind.
Unsere digitale Souveränität ist in Gefahr durch mögliche Monopole von großen Internetfirmen wie Google und Apple. (Johannes Kuhn: Letzte Ausfahrt Zukunft; in: SZ #11, 2016-01-15; http://www.sueddeutsche.de/digital/mozilla-letzte-ausfahrt-zukunft-1.2818241, ausgelesen am 2016-01-16, 11:01 UTC)
Unser digitales Alter Ego ist überall im Internet – also sollten wir uns darum kümmern. Das Konzept der digitalen Souveränität soll uns dabei helfen. Jeder von uns hat ein digitales Alter Ego. Aber wer von uns weiß, wo dieses Alter Ego gespeichert ist? Noch viel interessanter: welche Eigenschaften hat unser Alter Ego? Oder wer benutzt Eigenschaften unseres Alter Ego? Und welche? Oder in welchem Zusammenhang? Digitale Souveränität, also die Kontrolle über unser Alter Ego in der digitalen Welt, könnte uns helfen, diese Fragen zu beantworten.
Digitale Souveränität bedeutet die Autorität und Kontrolle von Individuen über ihre Präsenz und Darstellung in der digitalen Welt (Cyberspace). Die Definition von digitaler Souveränität ist schwierig aufgrund vieler Variationen, die man dazu findet. Für die vorliegende kurze Diskussion haben wir sowohl nach digitaler Souveränität, als auch nach Datensouveränität gesucht. Dabei stellte sich heraus, dass die Interpretationen der Begriffe im Englischen und Deutschen unterschiedlich gewichtet sind (siehe dazu auch die korrespondierende englischsprachige Seite Digital Sovereignty – What is it?). Für vorliegenden Artikel ist wichtig, dass im Deutschen sowohl eine staatliche als auch eine individualistische Sicht auf den Begriff Souveränität existiert, wobei […]
Die weite Durchdringung durch und der Einsatz von Internettechnologien in unserem täglichen Leben erzwingen die ausreichende Berücksichtigung von Sicherheit, Schutz und Verfügbarkeit unter unserer Kontrolle. Als Gründer von in4com konzentriert sich Dr. Manfred Reitenspieß auf die sichere Anwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien. Digitale Bürgerrechte sind dazu Voraussetzung. Mehr als 35 Jahre arbeitete Manfred national und international mit Marktführern und Meinungsmachern aus Industrie, Standardisierung, Regierung und Wissenschaft am Design, Entwicklung und Einsatz von Sicherheitsfunktionen.